Potsdam. In der Sitzung der Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Vergangenheit wurden heute die Ergebnisse einer von der Kommission in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage vorgestellt. Dazu erklärte Thomas Günther, Mitglied in der Enquete-Kommission: „Die Studie belegt klar und deutlich: Wir leben in einem ganz normalen ostdeutschen Bundesland. Die Brandenburgerinnen und Brandenburger blicken nicht viel anders auf die DDR und die Geschichtsaufarbeitung als die Leute anderswo in Ostdeutschland. Bildung, Arbeit und Lohnpolitik – das sind die Fragen, die die Menschen in erster Linie bewegen.“
„Das Wichtigste, um Gewalt an Brandenburger Schulen zu verhindern, sind entsprechende Präventionsangebote. Diese gibt es in großer Zahl z. B. beim LISUM , im Rahmen des BUSS-Systems oder der Initiative „Tolerantes Brandenburg “.“ Außerdem bilden die Schulen selbst Konfliktlotsen und Streitschlichter aus.
Am 1. Januar 2012 tritt das neue Vergabegesetz in Kraft. Öffentliche Aufträge dürfen dann nur noch an Firmen vergeben werden, die ihren Angestellten einen Mindestlohn von acht Euro oder einen höher liegenden Tariflohn zahlen. Aus diesem Anlass hatte Thomas Günther am 14. November zu einer Diskussionsrunde in den Ratssaal der Hennigsdorfer Stadtverordnetenversammlung eingeladen.
Anlässlich einer Veranstaltung der SPD-Neuenhagen zum Thema „Ganztagsschule in Neuenhagen“ informierte der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion umfassend über die Struktur und Situation der Ganztagsschulen in Brandenburg.