Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Liebe Oberhavelerinnen und Oberhaveler,
liebe Website-Besucher,

Sie erfahren auf diesen Seiten mehr über meine Tätigkeit als Abgeordneter im Brandenburger Landtag und das Geschehen im Wahlkreis sowie über meine Bilanz der letzten Wahlperiode.

Möchten Sie mit mir bezüglich eines bestimmten Anliegens in Kontakt treten oder mir Ihre Kritik zu meiner Homepage mitteilen? Hier haben Sie ganz einfach die Möglichkeit dafür. Ich freue mich über Ihre Post.

Herzlichst Ihr

 

 

Verzicht auf eine erneute Kandidatur zum Unterbezirksvorsitzenden
Montag, 30. August 2010

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Thomas Günther, MdL

Liebe Genossinnen und Genossen,

am 20. November 2010 steht der nächste Unterbezirksparteitag und damit die Neuwahldes UB-Vorstandes an. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden, nicht erneut für den Vorsitz der SPD Oberhavel zu kandidieren. Die Gründe für diese schwierige aber notwendige Entscheidung möchte ich im Folgenden erläutern.

In den vergangenen zwei Jahren haben sich für mich wichtige Veränderungen ergeben, die zur Folge haben, dass ich zukünftig den Vorsitz im Unterbezirk nicht mehr meinem eigenen Anspruch entsprechend auszuüben könnte.

Mit meiner Wahl zum bildungspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, einem zentralen Feld der Landespolitik, war für mich ein Zuwachs an Verantwortung und ein deutlich höherer Arbeitsumfang verbunden. Ich möchte weiterhin an der schwierigen aber auch lohnenswerten und notwendigen Aufgabe arbeiten, die Voraussetzungen für gute Bildung in Brandenburg zu verbessern. Dies erfordert aber noch mehr Zeitaufwand. Gleichzeitig möchte ich nicht, dass dabei meine kleine Familie zu kurz kommt. Deshalb halte ich es auch für notwendig, mein Mandat im Kreistag Oberhavel abzugeben.

In den nächsten Jahren wird es darüber hinaus, bedingt durch das Auslaufen des Solidarpaktes, notwendig sein, den Haushalt des Landes Brandenburg mit unpopulären Sparmaßnahmen zu konsolidieren. Vor diesem Hintergrund wird es zukünftig immer schwieriger, in Doppelfunktionen tätig zu sein. Dies ist mit ein Grund dafür, warum ich Euch meine bisherige Stellvertreterin Andrea Suhr aus dem Ortsverein Gransee-Fürstenberg als neue Vorsitzende der SPD Oberhavel vorschlage. Sie besitzt das notwendige Engagement, die Erfahrung und die Unabhängigkeit, um unsere Partei im Landkreis auch durch politisch bewegte Zeiten zu führen.

Liebe Genossinnen und Genossen, ich bedauere sehr, Euch diese Mitteilung machen zu müssen. Natürlich werde ich auf dem anstehenden Parteitag noch eine ausführliche Bilanz der zurückliegenden Wahlperiode ziehen. Selbstverständlich stehe ich bei Bedarf auch für ein persönliches Gespräch bereit. Schon jetzt möchte ich mich aber für die gute Zusammenarbeit und die überwiegend positive Resonanz aus den Ortsvereinen ganz herzlich bedanken.

Da ich mich ja nicht aus der Politik zurückziehe, im Gegenteil, stehe ich Euch auch in Zukunft gerne für Themen der Landespolitik als Gesprächspartner zu Verfügung.

Mit solidarischem Gruß

Thomas Günther

 
Thomas Günther zu geplanten Verbesserungen an Brandenburgs Schulen: Wir müssen dranbleiben
Mittwoch, 18. August 2010

Potsdam. Zum Schulstart nach den Sommerferien hat Landesbildungsminister Holger Rupprecht heute bekannt gegeben, dass zum neuen Schuljahr wie geplant knapp 400 neue Lehrerinnen und Lehrer in Brandenburg eingestellt werden. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Thomas Günther, freut sich über die Verstärkung an den Schulen.

"Besonders erfreulich ist, dass auch ein großer Teil der Referendare in den Schuldienst übernommen wird. Die vielen neu eingestellten jungen Lehrerinnen und Lehrer bringen mit ihren frischen Ideen neuen Schwung in den Unterricht“ sagte Günther. Er sei zudem ein Erfolg, dass gelungen sei, einen Schwerpunkt auf die Einstellung von Lehrpersonal mit sonderpädagogischer Ausbildung zu legen. "Der Bedarf an Sonderpädagogen ist groß. Er wird in den kommenden Jahren weiter steigen“, erklärte der SPD-Politiker im Hinblick auf das Thema Inklusion und die Verringerung der Schulabbrecherquote, "deswegen ist es wichtig, viele Sonderpädagogen einzustellen.“ Es wäre wichtig, dass Sonderpädagogik einen größeren Anteil am Lehramtsstudium ausmachen würde.

Für die kommenden Jahre sind weitere Einstellungen geplant. "Die jetzt fast 400 Einstellungen machen mich zuversichtlich, dass es auch in den kommenden Jahren gelingen wird, die Stellen zu besetzen“ so Günther.

Zum kommenden Schuljahr sollen die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in den Fächern Deutsch und Englisch gestärkt werden, Lehrkräfte mit Fortbildungs- und Beratungsangeboten besser unterstützt werden. "Es ist gut, dass wir nach dem enttäuschenden Abschneiden Brandenburgs beim aktuellen Ländervergleich schnell handeln“ sagte der Bildungs-Experte. Mehr verpflichtende Diktate, ein schärferer Fokus auf Rechtschreibung in allen Fächern und die Stärkung des Deutsch- und Englischunterrichts seien der richtige Weg. Mit solchen Leistungskontrollen ließen sich Defizite aufspüren und dann beheben. Es sei nun auch an den Schulen, Möglichkeiten wie die flexible Stundentafel zu nutzen, um Kinder gezielter zu fördern.

"Das kann aber nicht alles sein“, mahnte er, "wir werden in den kommenden Monaten genau schauen müssen, was noch zu tun ist, um die Bildung in Brandenburgs Schulen längerfristig und dauerhaft zu verbessern.“ In einer Expertenrunde soll nun mit Unterstützung von Professor Olaf Köller, Leiter des Leibniz-Instituts für Pädagogik, ein Gesamtkonzept entwickelt werden.

 
Ausbildungsmarkt in Brandenburg: Noten nicht ausschließliches Kriterium
Donnerstag, 5. August 2010

Potsdam. Das neue Ausbildungsjahr hat am 1. August 2010 begonnen, dennoch gibt es noch Jugendliche ohne Ausbildungsplatz. Detlef Baer, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, sieht Handlungsbedarf bei den Unternehmen.

Zu Beginn des Ausbildungsjahres sind noch fast 4.000 Lehrstellen unbesetzt. Dem gegenüber stehen fast 6.000 Jugendliche, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind. Baer appellierte an die Brandenburger Wirtschaft, mehr Ausbildungsplätze anzubieten. "Gerade vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels ist es wichtig,  allen jugendlichen Lehrstellenbewerbern eine Chance zu geben“, sagte er.

"Bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen sollte nicht nur ausschließlich auf die Noten geachtet werden. Die Jugendlichen brauchen eine Chance ihre Qualitäten zu zeigen“,  so der Baer. "Das Handwerk und die Wirtschaft sollte den Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich zu bewähren. Ein Notendurchschnitt von 2 ist nicht die Garantie für gute handwerkliche Fähigkeiten“, erklärte der SPD-Politiker,  "und umgekehrt bedeutet eine 3 in Deutsch nicht auch zwei linke Hände.“

Baer: "Wir alle, Landesregierung, Wirtschaft, Gewerkschaften und Wissenschaft, müssen Strategien entwickeln, dem Fachkräftemangel zu begegnen und gemeinsam an deren Umsetzung arbeiten.“

 
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